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Der Mitbewerb
Da man bei den konventionellen Gebäudetrockenlegungssystemen immer wieder behauptet, dass sie 100%ig sind, sollte man diese Aussage einmal näher untersuchen. Entscheidend ist im Prinzip immer nur das Ergebnis.
Anlässlich der 11. Wiener Sanierungstage im März 2003 wurden viele Objekte untersucht, die konventionell trockengelegt wurden. Darunter befanden sich mechanische, chemische und elektrophysikalische Verfahren.
Die einzige Methode, die wirklich 100% abgeschlossen hat, war die mechanische Methode mit dem Diamant-Kern-Bohrverfahren. Säge- bzw. Fräsverfahren und die sogenannten Stahlblecheinpress- bzw. –einschlagsverfahren, von denen immer wieder behauptet wird, sie seien 100%ig sicher, haben keine 100%ige Langzeitwirkung aufzuweisen. Die chemischen und eletrophysikalischen Verfahren (Elektroden im Mauerwerk) sind noch schlechter ausgestiegen.
Mehr dazu finden Sie in einem Auszug aus dem Referateband. Den Referateband können Sie auch direkt beim österreichischen Bauinstitut anfordern.
Auf einer Baufachtagung bereits im Jahre 1990 hat Ing. Wilhelm Mohorn vor einem großen Fachpublikum die 7 Gefahren bei den konventionellen Systemen aufgezeigt. Die neuesten Studien über diese Verfahren, so wie Sie während der 11. Wiener Sanierungstage und während anderer Fachtagungen vorgestellt werden, bestätigen eigentlich nur die Aussage des praktischen Beobachters.
Ebenfalls interessant sind neueste Erkenntnisse, die im Rahmen des Forschungsprojektes "Hydrophobierende und/oder porenverschließende Injektionsmittel" gewonnen wurden. Hierbei wurde die Wirksamkeit und die Anwendungsgrenzen von Injektionsmitteln zur nachträglichen Horiziontalabdichtung von Mauerwerk under besonderer Berücksichtigung der Einbrinungsart untersucht.
Die 7 Gefahren
Fachartikel: Nachträgliche Horizontalabdichtung von Mauerwerk mittels Injektionsverfahren
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